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TSV Vaterstetten e.V. - Leichtathletik
Leichtathletik für Wettkämpfer, Leistungssportler und Freitzeitathleten

Erneut glänzende Ergebnisse

Oberbayerische Meisterschaft der U20 und U16

02.07.2017 |


Thumb finn arne pelzer Spitzenzeit und Spitzenplatzierung: Finn Arne Pelzer (l.) wusste über 300 Meter Hürden in der Altersklasse M15 zu überzeugen. (Foto: Birgit Kassapidis)

Bei der Oberbayerischen Meisterschaft für die Altersklassen U16 und U20 am 24. Juni im Dantestadion in München stellte der TSV Vaterstetten mit sieben Mädchen und vier Jungs ein beachtliches Team. Dabei glänzten sie mit sehr guten Platzierungen und zahlreichen persönlichen Bestleistungen.

Das Highlight setzte Finn Arne Pelzer im Lauf über 300 Meter Hürden in der Altersklasse M15. Er unterbot die Qualifikationsnorm für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Bremen von 43,5 Sekunden mit 42,97 Sekunden deutlich. Damit wurde er Vizemeister in Oberbayern und rangiert in der bayerischen Bestenliste auf Rang 3. Fabian Dotzler folgt knapp dahinter auf Rang 4. Damit kann der TSV V sogar zwei Athleten in der technisch anspruchsvollen Langhürden-Distanz für die Deutsche Jugendmeisterschaft der U16 am 12./13.8.2017 in Bremen melden.

Aufhorchen ließ auch Eddie Reddemann, der erst kürzlich zum TSV Vaterstetten gestoßen ist und sein Talent in der U14 aufblitzen ließ. Eddie stellte zwei persönliche Bestleistungen über 100 Meter auf, wobei er seinen Vorlauf mit hervorragenden 12,13 Sekunden gewinnen konnte. Mit dieser Zeit rangiert er in Bayern auf Position 4. Im Finale kam er an diese Zeit nicht mehr ganz heran, sicherte sich jedoch mit 12,26 Sekunden den 2. Platz.

Die nächste persönliche Bestleistung lieferte Eddie in einem couragierten Sprint über 80 Meter Hürden ab. Die erzielten 12,43 Sekunden bescherten ihm den 3. Platz in der Hürdenkonkurrenz. In der bayerischen Bestenliste befindet sich Eddie damit auf Position 8.

Die Damen ließen sich nicht nehmen, es ihren männlichen Kollegen gleichzutun. Carina Huber war in Topform und erlief über 100 Meter mit zwei persönlichen Bestleistungen (Vorlauf 12,93 Sekunden, Finale 12,88 Sekunden) den 2. Platz in der Altersklasse W15 und ist bayernweit auf Platz 5 notiert. Und weil es so gut lief, schaffte sie über 80 Meter Hürden Platz 3 mit erneuter Steigerung ihrer Bestleistung auf 12,66 Sekunden. Im Hochsprung setzte sie nochmal eins drauf und sprang – auch hier mit erneuter Steigerung ihrer persönlichen Bestleistung auf 1,50 Meter – den 4. Platz.

Auch Paula Opitz (W15) lieferte drei neue persönliche Bestzeiten ab, wobei sie sich am meisten über die erzielten 5,13 Meter im Weitsprung freute. Damit wurde sie überlegen Oberbayerische Meisterin. Mit diesem weiten Satz er sprang sie sich auf den 10. Platz in Bayern. Paula machte es spannend, da ihr der Siegessprung erst im sechsten und letzten Versuch gelang.

Über 100 Meter lief sie im Vorlauf mit 13,41 Sekunden wiederum eine neue persönliche Bestzeit, konnte diese Zeit aber im Endlauf nicht wiederholen und wurde mit 13,64 Sekunden Sechste bei starker Konkurrenz. Am Ende eines langen Wettkampftages stellte sich Paula noch der Herausforderung der 300 Meter. Auch hier glänzte sie mit einer deutlichen Verbesserung ihrer alten Bestzeit um 2,5 Sekunden auf 43,88 Sekunden. Dafür wurde sie mit dem 3. Platz belohnt und liegt in der bayerischen Bestenliste jetzt auf Position 6.

Helene Wetzel und Ella Kalkbrenner, beide W15, stellten sich ebenfalls der Konkurrenz im Weitsprung. Helene erreichte mit 4,27 Metern den 17. Platz in neuer persönlicher Bestweite und Ella den 19. Platz ebenfalls in persönlicher Bestweite mit 4,08 Meter. Deutlich besser lief es bei Ella im Diskuswurf, bei dem sie das erste Mal einen Wettkampf bestritt. Mit einer Weite von 21,15 Meter kam sie auf den 5. Platz. Auch beim Speerwurf machten beide eine gute Figur. Helene erreichte den 7. Platz mit 23,76 Meter (persönliche Bestleistung) und Ella den 9. Platz mit 20,26 Metern.

Shirin Schumacher lief im 100-Meter-Vorlauf 15,18 Sekunden, konnte sich damit aber leider keine Endlaufteilnahme sichern. Im Diskuswurf erreichte sie mit 15,60 Metern den 7. Platz.

Die weibliche U16-Staffel in der Besetzung Opitz/Huber/Kalkbrenner/Wetzel kam über den 7. Platz in mäßigen 54,22 Sekunden nicht hinaus, da die Wechsel gründlich verpatzt wurden. Die Mädels nahmen es mit Humor, da sie bereits mit einer herausragenden Zeit für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert sind. Die männliche Staffel verzichtete auf eine Teilnahme, da zwei Läufer über Rückenschmerzen klagten.

Lisa Senger, eigentlich noch in der Alterskasse U18 startberechtigt, hatte in der nächsthöheren Klasse, der U20 gemeldet. Es war nicht ihr Tag. Sie erreichte über 100 Meter zwar den Endlauf, war aber mit ihrer Zeit von 13,69 Sekunden und dem 5. Platz nicht zufrieden. Auch die 200 Meter liefen nicht so, wie Lisa es sich gewünscht hatte. Mit 28,19 Sekunden war nur der 6. Platz erreichbar.

Jakob Matauschek teilte das gleiche Schicksal wie Lisa Senger. Auch er musste eine Altersklasse höher starten mit Wettkämpfern, die teilweise drei Jahre älter waren als er. Im 100-Meter-Sprint bestätigte er, dass er konstant unter 12 Sekunden laufen kann. Mit einer persönlichen Bestleistung von 11,93 Sekunden konnte er sich die Endlaufteilnahme sichern.  Da sich der Endlauf mit der Weitsprungkonkurrenz überschnitt, konnte er den Weitsprung nicht und schied mit für ihn mäßigen 5,55 Metern im Vorkampf aus.

Florian Roth war an diesem Tag kein Glück beschieden. Schon bei der ersten Disziplin, dem Weitsprung, stellten sich erneut Rückenschmerzen ein. Trotzdem wurde er mit 5,06 Meter Sechster. Den letzten Versuch musste er schmerzbedingt aufgeben und auf alle weiteren gemeldeten Disziplinen verzichten. Sehr schade, denn im Hochsprung galt er als Favorit.

Claudia Rett trat als Wurf-Spezialistin im Kugelstoß, Diskuswurf und Speerwurf in der U20 an. Sie erzielte sehr gute Platzierungen: Mit der Kugel reichte es dank 9,63 Meter für den 3. Platz, ebenso im Diskuswurf mit 31,75m. Im Speerwurf kam sie mit 27,65 Metern auf Rang 4.

Insgesamt war es erneut ein hervorragender Auftritt unserer Athleten. Der TSV Vaterstetten scheint sich in den Jugendklassen als einziges Gegengewicht gegen die Übermacht der LG Stadtwerke zu etablieren.
(Textbearbeitung: Christian Töpfer)

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