Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.
TSV Vaterstetten e.V. - Leichtathletik
Leichtathletik für Wettkämpfer, Leistungssportler und Freitzeitathleten

Gemischte Gefühle

TSV-Senioren beim Sportfest in Fürth

29.01.2018 | von Christian Töpfer


Thumb gruppenfoto senioren f%c3%bcrth 27 1 2018 Alterklassensportler vom TSVV in Fürth: Guido Müller, Gerhard Zorn, Stefanie Roth und Albert Süß (o.) sowie Christian Töpfer und Christine Schmidt (u.) (Foto: Helga Müller)

Ein halbes Dutzend Leichtathleten vom TSV Vaterstetten waren beim traditionellen Seniorensportfest in Fürth am Start. Herausragend dabei der deutsche Rekord von Guido Müller – andere TSV-Sportler haderten hingegen mit ihren Leistungen.

Thumb guido m%c3%bcller Auf dem Weg zum Deutschen Rekord: Guido Müller während seines Laufs über 400 m. (Foto: Christian Töpfer)

Zur 29. Auflage des traditionsreichen Senioren-Sportfests am 27. Januar waren auch sechs Leichtathleten vom TSV Vaterstetten angereist. Zum 20. Mal nahm Guido Müller in Fürth teil – sein erster Start in seiner neuen Altersklasse M80.  Und die erste Chance für das Aufstellen von neuen Rekorden. Aufgrund seiner Trainingszeiten wusste er aber, dass er gegenüber den Ergebnissen vom Vorjahr Abstriche machen werden müsse.  Über 60 m kam er auf 9,35 s. "Damit bin ich nur um 18 Hundertstel über dem vor zwölf Jahren von Hans Hoffmann gelaufenen Deutschen Rekord geblieben", stelle Müller hinterher fest. Es reichte aber, um seinen ärgsten Mitstreiter Karl Schmid zu bezwingen, gegen den er im Vorjahr an gleicher Stelle noch knapp verloren hatte.

90 Minuten später war der 400-m-Lauf angesetzt. "Es ist mir gelungen, den neun Jahre alten Deutschen Rekord um fast sechs Sekunden auf 72,47 s zu verbessern", so Müller sichtlich stolz.  Doch das Rennen forderte seinen Tribut. Von den 400 m noch etwas müde, blieb er bei den abschließenden 200 m mit 31,40 s um fast eine halbe Sekunde über dem Deutschen Rekord. Doch Müller gibt nicht auf: "Ich hoffe, dass mir bei einem der nächsten Hallenstarts noch eine Verbesserung der deutschen Bestleistungen gelingt."

Das umfangreichste Programm aller TSV-Starter hatte in Fürth Gerhard Zorn zu bewältigen. Er ging in der Altersklasse M60 über 60 m, 100 m, 200 m und 400 m an den Start. "Die erreichten Zeiten waren leider keine positiven Überraschungen", musste er im Nachhinein zugeben. Am Schluss war er dennoch froh, viele Bekannte wiedergesehen und den Wettkampftag unverletzt überstanden zu haben. Er hofft, bei der Deutschen Meisterschaft in vier Wochen besser abzuschneiden als in Fürth, wo für ihn Zeiten von 8,18 s, 13,08 s, 26,32 s und 1:00,82 min gestoppt wurden.

Albert Süß, ebenfalls in der Altersklasse M60 am Start, war über 60 m nach 9,31 s im Ziel. "Das ist 4 Hundertstel langsamer als letztes Jahr, da ist Schnelligkeitstraining erforderlich", sagte er hinterher. Im Hochsprung überquerte er 1,37 m, was 3 cm niedriger als letztes Jahr ist. Eine seiner Hauptaufgaben im Sommertraining: "Den Anlauf auf dem Tartanbelag üben!"

Zwei Damen vom TSVV gingen in Fürth in der Altersklasse W50 an den Start. Stefanie Roth hinterließ dabei den zufriedeneren Eindruck und hat Lust auf mehr Wettkämpfe bekommen. Im Hochsprung überquerte sie 1,39 m, im Weitsprung landete sie bei 4,27 m und die Kugel stieß sie 8,51 m weit. Ihr Fazit: "Regelmäßiges Training hat sich ausgezahlt. Meine Leistungen stabilisieren sich und ich kann mich sicher noch weiter steigern."

Weniger zufrieden zeigte sich Christine Schmidt. Ihre Leistungen von 10,00 s (60 m), 16,25 s (100 m) und 3,56 m (Weitsprung) "muss man abhaken", wie sie eingestand. Und weiter: "Da gibt‘s noch viel zu tun bis zur Sommersaison. Dort kann es nur besser werden."

Als Jüngster der Vaterstettener Senioren war Christian Töpfer in der M45 am Start – und zwar über 60 m, 100 m und im Weitsprung. Mit den Ergebnissen von 8,07 s, 13,30 s und 5,16 m war er äußerst zufrieden. Da alle Leistungen besser waren als im Vorjahr, bestätigte ihn darin, im Vorfeld einiges richtig gemacht zu haben. "Vielleicht lag es an der guten Trainingsplanung und Wettkampfvorbereitung. Vielleicht aber auch einfach nur daran, dass ich in der Woche vor dem Wettkampf keinen Alkohol getrunken habe."

--> zu den kompletten Ergebnissen