27.09.2026
TSV Vaterstetten bewältigt U14-Bezirksmeisterschaft – „es lief wie am Schnürchen“
Großveranstaltung im eigenen Stadion ohne nennenswerte Probleme
Unter großem Einsatz von vielen Helfern bei der Vorbereitung und Durchführung hat die Leichtathletikabteilung die Oberbayerische Meisterschaft der U14 gemeistert.
Es war gewiss keine leichte Aufgabe: Wenn mehr als 50 Vereine mehr als 350 Athleten zum Wettkampf nach Vaterstetten schicken und mehr als 40 Wettbewerbe angesetzt sind, dann kommt auf die Organisatoren einiges zu. Dass eine solche Großveranstaltung dann von früh bis spät ohne nennenswerte Pannen über die Bühne geht, darf dann ruhig einmal lobend erwähnt werden.
„Es lief wie am Schnürchen“, sagt Sebastian Aumüller, der bei vielen Veranstaltungen im Auftrag des Bayerischen Leichtathletik-Verbands (BLV) für den Wettkampfablauf und die Zeitmessung hinter den Kulissen zuständig ist und somit schon viel erlebt hat. Trotz der vielen Teilnehmer und eines engen Zeitplans „lief es so, wie es laufen sollte“, ergänzt er.
Veranstalter der Meisterschaft für die Jahrgänge 2013 und 2014 war zwar der BLV-Bezirk Oberbayern, ausgerichtet wurde das Ganze aber vom TSV Vaterstetten zusammen mit dem TSV Forstenried. Mehr als 40 eigene Helfer und Kampfrichter steuerte der TSV V auf seinem heimischen Stadiongelände zum Gelingen bei – und damit sind die fleißigen Damen und Herren, die beim Essen- und Getränkeverkauf jede Menge zu tun hatten, gar nicht eingerechnet.
Was war geboten?
Für die Jungs und Mädels der Altersklassen M12 und M13 wurden jeweils neun Einzeldisziplinen angeboten – drei Laufdistanzen (75 m, 800 m, 60 m Hürden), drei Sprungwettbewerbe (Hochsprung, Weitsprung, Stabhochsprung) und drei Wurfdisziplinen (Kugelstoß, Diskuswurf, Speerwurf). Dazu kam noch je ein Staffelwettbewerb über 4x75 m. Die große Bandbreite an Disziplinen führte dazu, dass im weiten Rund des Stadions immer irgendwo etwas los war: vor der Tribüne wurde gesprintet, auf der linken Seite war der Weitsprung, auf der rechten Seite parallel Hochsprung und Diskuswurf und gleich dahinter auf dem Nebenplatz fand der Kugelstoß statt – vieles davon zeitgleich. Außerhalb dieser Bezirksmeisterschaft gab es noch eine Handvoll Rahmenbewerbe für die Altersklassen U12, U18 sowie M/F.
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--> eine Auswahl der besten Bilder (alle Fotos von Florian Schmidbauer – herzlichen Dank!)
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Die hohen Zahlen an Meldungen gerade für den Weitsprung führten dazu, dass bei der drei der vier Weitsprungwettbewerbe das Teilnehmerfeld in zwei Gruppen aufgeteilt wurde und die Athleten somit parallel springen mussten. Hätten alle Teilnehmer klassischerweise hintereinander springen müssen, wäre der Zeitplan nicht einzuhalten gewesen. Glücklicherweise sind sich die Sportler beim gleichzeitigen Springen nebeneinander nur selten in die Quere gekommen – ein großer Verdienst der dort eingesetzten Kampfrichter und Helfer.
Ein einziges Mal musste dann doch im Lauf des Tages der Zeitplan angepasst und eine Disziplin um eine halbe Stunde nach vorne verlegt werden, um eine zeitliche Kollision mit einem anderen Wettkampf zu verhindern. Doch auch diese Veränderung stellte die Beteiligten vor keine großen Probleme und wurde von allen gemeistert.
Was verlief nicht ganz so gut?
Wenn man überhaupt etwas finden will, was nicht ganz so rund lief, dann betrifft das die Siegerehrungen. Leider konnten in vielen Fällen die aufgerufenen Athleten nicht zur Siegerehrung erscheinen und ihre Urkunde und/oder Medaille abholen, weil sie just in diesem Moment einen anderen Wettkampf absolvierten. Die lokale Prominenz, die die Ehrungen durchführte – Maria Wirnitzer (1. Bürgermeisterin von Vaterstetten), Maximilian Mack (2 Bürgermeister von Vaterstetten) und Helmut Schlund (langjähriger Vorstand des TSV Vaterstetten) –, wartete dann leider vergeblich auf die Sportler.
Aber wie will man es in einem solchen Fall allen rechtmachen? Oft genug gibt es bei Leichtathletik-Wettkämpfen Beschwerden, dass es ewig dauert, bis die Siegerehrungen stattfinden. Und wenn es dann in Vaterstetten gelingt, die Ehrungen relativ zeitnah nach Abschluss der einzelnen Disziplinen durchzuführen, ist es wiederum auch nicht recht.
Wie schnitt der TSV Vaterstetten ab?
Für den TSV V waren 4 Jungs in der M12/13 und 14 Mädels in der W12/13 am Start.
Zwei von ihnen kamen aufs Siegerpodest:
- Luca Kalbreier (W13), Hochsprung, 2. Platz mit 1,45 m
- Tara Kreckova (W13), 800 m, 3. Platz mit 2:30,06 Min.
Weitere Platzierungen unter den Top 6:
- Laetitia Tenschert (W12), Kugelstoß, 4. Platz mit 7,69 m
- Clara Döhren (W12), Weitsprung, 5. Platz mit 4,22 m
- Luca Kalbreier (W13), 60 m Hürden, 5. Platz mit 10,42 Sek.
- Lilli Habenschaden (W12), Hochsprung, 6. Platz mit 1,35 m
- Simon Ahrens (M12), 800 m, 6. Platz mit 2:45,23 Min.
- Maurice Greulich, Dimitrii Dudin, Simon Ahrens, Alexander Winkler (U14), 4x75 m, 5. Platz mit 44,33 Sek.
--> zu den kompletten Ergebnissen
--> zur Bildergalerie (Fotos von Florian Schmidbauer)
Ausblick:
Nächster Leichtathletik-Wettkampf in Vaterstetten: Am 6. Mai 2027 wird der 7. Laufabend Vaterstetten stattfinden.