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TSV Vaterstetten e.V. - Leichtathletik
Leichtathletik für Wettkämpfer, Leistungssportler und Freitzeitathleten

Übermotiviert zu Erfolgen und Fehlschlägen

Oberbayerische Meisterschaft der U20 und U16

29.05.2019 | von Christian Töpfer


Thumb benedikt g%c3%b6rl lorenz hamburger jonas schmeisser niklas b%c3%b6hm erding 25 5 2019 Früh übt sich, wer einmal ein Weißbiertrinker wird: Benedikt Görl, Lorenz Hamburger, Jonas Schmeißer und Niklas Böhm (v.l.) mit den Preisen für den Staffelsieg. (Foto: Paula Wedlich)

Mit sieben Mädels und sechs Jungs war der TSV Vaterstetten zur Oberbayerischen Meisterschaft am 25. Mai nach Erding gefahren. Der Erfolg blieb nicht aus, wie drei Titel und 19 Bestleistungen zeigen. Doch nicht alles lief rund.

Thumb florian roth erding 25 5 2019 Platz 1 bei den Älteren: Florian Roth darf noch in der Altersklasse U18 starten. Was ihn aber nicht davon abhält, im Hochsprung bei der U20 zu gewinnen. (Foto: Paula Wedlich)

Die gesamte Truppe, die für den TSV V in Erding am Start war, war motiviert – einige Sportler waren sogar übermotiviert. So kam es, dass auch negative Erlebnisse verarbeitet werden mussten. „Die Erfolge sind auf die solide Vorbereitung im Winter, trotz schwieriger Bedingungen, zurückzuführen“, gibt sich Trainer Florian Cucu zufrieden.

Niklas Böhm kam viermal auf das Podest. Im Hochsprung und Stabhochsprung wurde er jeweils Zweiter, im Speerwurf Dritter – und im Dreisprung wurde er sogar Oberbayerischer Meister.

Florian Roth wurde auch Erster, und zwar im Hochsprung mit übersprungenen 1,87 m. Als Einziger Vaterstettener Athlet startete er in der Altersklasse U20 – obwohl er noch in der U18 teilnahmeberechtigt wäre. Umso bemerkenswerter sein Sieg.

Hervorragend lief es auch für die 4x100-m-Staffel der Jungs in der Besetzung Niklas Böhm, Lorenz Hamburger, Benedikt Görl und Jonas Schmeißer. Sie wurden oberbayerischer Meister und waren somit sogar schneller als die Staffel von der LG Stadtwerke München.

Jonas Schmeißer verbesserte sich im Sprint über 100 m, über die 80 m Hürden und im Speerwurf, hier sogar um mehr als drei Meter, wodurch er den 3. Platz belegte. Michael Roth sprinteten die 100 m sehr gut und im Weitsprung erzielte er eine Bestleistung.

Bei den Mädels lief es für Annika Ober sehr gut. Sie kam zwar nicht aufs Podest, aber im Finale über 100 m in der W15 kam sie auf Platz 5 und verbesserte ihre Bestleistung um 0,3 Sekunden, was im Sprint sehr viel ist.

Lob verdient auch die 4x100m-Staffel der Mädels mit Emma Wedlich, Maren Ober, Annika Ober und Caja Körlin. Durch gute und mutige Wechsel gelang ihnen ein schneller Lauf. Sie verbesserten ihre Bestzeit um zwei Sekunden und kamen auf einen 6. Platz bei 14 Mannschaften.

Leider gab es auch einige weniger erfreuliche Vorkommnisse. Benedikt Görl und Emma Wedlich wollten über die Hürden schneller sein als je zuvor. Sie waren gut drauf und sehr motiviert. Leider strauchelten sie jeweils an der vierten Hürde und verloren den Rhythmus. Sie kamen zwar unverletzt ins Ziel, allerdings mit sehr schlechten Zeiten.

Lorenz Hamburger bestritt nach einer langen Verletzungs- und Wettkampfpause seinen ersten Wettkampf. Er lief unerwartet über 100 m eine super Zeit von 12,27 Sekunden und kam als Drittbester in den Endlauf.  Leider verursachte er dort einen Fehlstart und wurde disqualifiziert.

Jonas Schmeißer lief im Vorlauf über 100 m Bestleistung und qualifizierte sich für den Endlauf. Aber wegen eines Missverständnisses nach Durchsicht der Ergebnislisten verpasste er den Endlauf.

Auch Julius Jung hatte Pech. Wegen seines verspätet stattgefundenen Laufs über 100 m wurde er beim Diskuswurf nicht mehr zugelassen.
(Textvorlage: Florian Cucu)
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