16.05.2026
Schnelle Läufer und fleißige Helfer
Rekordbeteiligung beim 6. Laufabend Vaterstetten
Die jüngste Auflage der Leichtathletik-Veranstaltung an Christ Himmelfahrt im Stadion Vaterstetten bestach durch erneut gestiegene Teilnehmerzahlen, tolle Ergebnisse und einen unermüdlichen Einsatz der Helfer und Kampfrichter.
Was vor ein paar Jahren von der Leichtathletikabteilung des TSV Vaterstetten noch als reine Abendveranstaltung ins Leben gerufen wurde, hat sich bei der sechsten Auflage praktisch zu einer Ganztagesveranstaltung entwickelt. Für den diesjährigen Laufabend Vaterstetten waren im Vorfeld etwa 460 Personen angemeldet, inklusive der Nachmeldungen wurden letztendlich mehr als 500 Startnummern ausgegeben.
Diese erneute Steigerung der Teilnehmerzahl führte dazu, dass das Organisationsteam drei Tage vorher den Zeitplan anpassen und die Anfangszeit des Wettkampfs auf 11 Uhr vorverlegen musste. Eine weise Entscheidung, denn ohne einen früheren Beginn hätten die Verantwortlichen den Zeitplan nicht ansatzweise einhalten können.
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Teilweise wie am Fließband wurden daher in den ersten Stunden des Wettkampfs die Sprint-, Staffel- und Hürdenläufe der Altersklassen U10, U12 und U14 durchgezogen. Kaum dass ein Lauf beendet und die Zeiten erfasst waren, standen schon die nächsten Läufer an der Startlinie und warteten auf das Kommando. Eine großartige und toll aufeinander abgestimmte Leistung der Helfer und Kampfrichter.
Erfolgreiche Änderungen
Aber auch sonst hatten die Organisatoren im Vorfeld an einigen Stellschrauben gedreht, um es den Athleten und Betreuern so angenehm wie möglich zu machen. Erstmals gab es zum Beispiel einen Zeitplan für die Siegerehrung, sodass jeder wusste, wann es Medaillen und Urkunden geben wird. Und durch eine Aufstockung der IT-Geräte im Wettkampfbüro ging der Druck der vielen Urkunden um einiges schneller über die Bühne als früher.
Aber es lief nicht überall rund. Zum Beispiel gab es bei den Staffeln – insgesamt lagen 74 Meldungen vor – ein paar Irritationen. Manche Vereine hatten mehr Staffeln pro Altersklasse gemeldet, als dann letztendlich – bedingt durch kurzfristige Krankheiten oder Verletzungen – am Start waren. Die Weitergabe der Info, dass eine Staffel nicht antreten würde, erreichte die Kampfrichter aber nicht immer rechtzeitig, sodass auf der Bahn vergeblich auf die fehlenden Staffeln gewartet wurde.
Neue und traditionelle Höhepunkte
Besonders gespannt waren die Anwesenden auf den 800-m-Lauf, der für die Männer-Hauptklasse und die männliche Jugend U20 kurzfristig ins Programm aufgenommen wurde. Denn manche der Athleten suchten einen passenden Wettkampf, um dort die Quali-Norm für die Deutsche Meisterschaft zu schaffen. Und sie enttäuschten nicht: In einem packenden und durch einen Pace-Maker klug aufgebauten Rennen blieben gleich sechs der zehn Teilnehmer unter der Zwei-Minuten-Marke (Siegerzeit: 1:56,26 Min).
Der traditionelle Lauf über 1 Meile zum Abschluss des Laufabends hat sich auch diesmal bewährt: Zuerst wurden die 11 Vereinsläufer (9 Männer, 2 Frauen) auf die Strecke geschickt, dann durften 25 Hobbyläufer (12 Männer, 13 Frauen) die 1.609 m in Angriff nehmen – ein Startpass war hier nicht erforderlich. Viele von ihnen hatten sich erst spontan am Tag selbst für eine Teilnahme entschieden.
Fazit
Der Laufabend wird von Jahr zu Jahr besser, es gibt aber genügend Schrauben, an denen noch zu drehen ist. Und ob nicht eine Umbenennung der Veranstaltung angebracht wäre, wo doch der Laufabend mittlerweile schon mittags beginnt? Es scheint, als hätte der Erfolg die Organisatoren des Laufabends eingeholt. Denn dass schon bei der sechsten Auflage eine derart hohe Teilnehmerzahl, gerade bei den Kindern und Jugendlichen, erreicht wurde, hat kaum einer für möglich gehalten.