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TSV Vaterstetten e.V. - Leichtathletik
Leichtathletik für Wettkämpfer, Leistungssportler und Freitzeitathleten

Durchwachsener Start der Senioren

Vaterstettener Athleten mit Schwierigkeiten in Fürth

05.02.2017 | von Christian Töpfer


Thumb m ller zorn s   t pfer Vier verschiedene Trikots, aber alle vom gleichen Verein: die TSV-Senioren Guido Müller, Gerhard Zorn, Albert Süß und Christian Töpfer (v.l.n.r.) (Foto: privat)

Der Auftakt in die Hallensaison 2017 verlief für die Senioren-Leichtathleten des TSV Vaterstetten nicht ideal. Verschiedene Erkrankungen und Verletzungen im Vorfeld verhinderten die gewohnt guten Ergebnisse.

Während in fast allen anderen Bundesländern Jahr für Jahr Leichtathletik-Hallenmeisterschaften für Senioren stattfinden, gibt es leider keine entsprechende Meisterschaft in Bayern. Deswegen treffen sich die bayerischen Leichtathleten jährlich beim Senioren-Sportfest in Fürth, das als „inoffizielle bayerische Hallenmeisterschaft“ gilt. In diesem Jahr fand schon die 28. Austragung statt.

Auch der TSV Vaterstetten war wieder mit Sportlern in Fürth vertreten – leider nur mit vier Teilnehmern, während es im Vorjahr noch derer sechs waren (--> wir berichteten). Verletzungen hatten die TSV-Gruppe schon im Vorfeld dezimiert. Doch auch die anwesenden Vaterstettener waren nicht ohne Sorgen angereist.

Zum Beispiel Guido Müller, der in der Altersklasse M75 startete. Er hatte im Januar mit einem fiebrigen Infekt zu kämpfen gehabt, der eine Trainingspause erforderte. Mit seinen Leistungen in Fürth (9,44 Sekunden und Platz 2 über 60 Meter; 30,87 Sekunden über 200 Meter und 1:11,16 Minuten über 400 Meter, jeweils Platz 1) war er deswegen nicht zufrieden. „Ich fühle mich nicht richtig fit und bin einfach nicht in Form“, sagte er hinterher. „Aber so ist es nun einmal im Leistungssport: mal geht es aufwärts, mal abwärts.“

Auch Gerhard Zorn (Altersklasse M60) hatte im Vorfeld eine Erkältung zu schaffen gemacht. Seine Leistungen waren daher „nicht überragend, aber für die frühe Hallensaison ganz okay“. Mit Starts über 60 Meter (8,05 Sekunden; Platz 2) sowie über 100 Meter (13,01 Sekunden), 200 Meter (26,19 Sekunden) und 400 Meter (59,25 Sekunden; jeweils Platz 1) hatte er ein Mammut-Programm zu bewältigen. Und weil beim 100-Meter-Lauf die Zeitmessung nicht ausgelöst hatte, musste der Lauf wiederholt werden. Somit stand Zorn sogar fünfmal in den Startblöcken.

In der Altersklasse M60 trat auch Albert Süß an, und zwar über 60 Meter und im Hochsprung. Im Sprint („Mein erster 60-Meter-Lauf in einem Wettkampf seit etwa 30 Jahren“) kam er mit 9,28 Sekunden auf Platz 7, im Hochsprung belegte er mit 1,33 Metern Platz 2. Leider verschlimmerte sich dabei seine Verletzung an der Leiste, sodass er den Wettkampf beenden musste, ohne mit drei Fehlversuchen ausgeschieden zu sein.

Auch der jüngste TSV-Senior im Team war nicht ohne Beschwerden angetreten. Christian Töpfer (Altersklasse M45) hatte in den Tagen vorher mit Kniebeschwerden zu kämpfen. Mit seiner Leistung über 60 Meter (8,14 Sekunden und Platz 4) konnte er sehr zufrieden sein. Doch im Weitsprung lief es mit 4,91 Metern und Platz 4 gar nicht gut („Das hätte ich mir schenken können“) und im abschließenden 100-Meter-Lauf fehlte dann die Kraft. Die erzielten 13,50 Sekunden und Platz 5 waren nicht wirklich zufriedenstellend. Aber immerhin hatte sein Knie durchgehalten.

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